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Knorpelschaden

Operation bei Knorpelschaden:

Mikrofrakturierung:

Mit einem Meißel werden kleine Mikrofrakturen und Perforationen im freiliegenden Knochen gesetzt. Aus diesen
kommt es zu Blutungen und zur Bildung eines Fibrinclots, der sich in der Folge in Faserknorpel umwandelt.

Osteochondrale Transplantation (OCT):

Bei großflächigeren Knorpelschäden. Kleine Knorpel-Knochen-Zylinder werden aus einer nicht gewichttragenden Fläche des Gelenks entnommen und an die Stelle gesetzt, an der der Knorpelschaden liegt. (bis zu 2 qcm)

Autologe Chondrocytentransplantation (ACT):

Therapie der Wahl bei größeren Knorpeldefekten. Bei einer Vorarthroskopie wird gesunder Knorpel entnommen und in
Speziallabors angezüchtet. Die angezüchteten Knorpelzellen Werden dann in einem Zweiteingriff (Miniarthrotomie)
unter eine dem Defekt aufgenähte Kollagenmembran eingespritzt.

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